Dienstag, 3. Juli 2018

Sommer und Herbst Yoga


Sommeryoga im KAWI KIDS 

bitte in die Doodle eintragen ....min 10 TN pro Stunde ...10 € pro Stunde...bitte nur verbindliche Anmeldungen....falls du noch nicht Schüler bei uns bist, bitte kurze mail an mich: Katrintranitz@googlemail.com



Carmen macht Yoga im Park
bitte schaut auf ihre Homepage und meldet euch bei ihr direkt an....


Herbstkurse
zur Anmeldung MAIL an mich: Katrintranitz@googlemail.com

Mo 19-20:30 mit Sonja vom 17.9-26.11 ( frei am 1.10.) 10 Wochen für 110 € (ausgebucht)

Di 19:45-21:15 mit Carmen vom 18.9.-27.11. (frei am 2.10.) 10 Wochen für 110 € 

Mi 19:00-20:40 mit Katrin vom 12.9.-12.12. (frei am 3.10 & 10.10 & 30.10 & 21.11.) 10 Wochen für 115 €




Samstag, 7. April 2018

Yoga April- Juni 2018

Kurse im KAWI KIDS 



sportives Yoga  MO 19-20:30  mit Sonja    noch ein Platz frei 

9.4.-25.6          (frei 30.4./21.5)

sanftes Yoga Di 19:45-21:15    noch freie Plätze 

10.4.- 19.6    (frei 1.5.)   

meditatives Yoga   Mi 19:00-20:40 mit Katrin  noch zwei freie Plätze 

11.4.- 27.6.     (frei 2.5./30.5.)  

einfach kurz mailen/anrufen 0176 23740997

Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommer Yoga im KAWI KIDS


Herbstkurse  September 

bitte anmelden per mail oder tele
0176/23740997
katrintranitz@googlemail.com


Mo 19-20:30 Yoga  (110 €) Warteliste                                         
18.09.- 11.12. (frei Herbstferien 02.10/09.10/30.10) 
sportlich, fordernd

MI 19-21 Yoga & Meditation  (130 €) noch 1 freier Platz 
06.09.-13.12  (frei vom 25.10.-23.11)
meditativ, kraftvoll

Di 20:15 Yoga (110 €)  Warteliste
26.09.-12.12.  (frei 3.10./ 31.10)
für Anfänger und Wiedereinsteiger





       

Sonntag, 19. Juni 2016

YOGA IM KAWI Kids

Kurse im Frühling April 2017


MO 19:00 -20:30 Einsteiger Kurs noch freie Plätze 24.04.-26.06

Mi 19:00- 21:00 Yoga und Meditation noch Plätze frei 26.04.-28.04.

NEU 

offene Yogastunde (10 € /h min. 5 TN in Doodel Liste)


DI 20:15 

Termine:  
    
April     25.04./
Mai    02.05./09.05./16.05./
Juni     06.06./20.06./27.06.

einfach  doodeln und vorbeikommen 

http://doodle.com/poll/7vrrrc884eq5vwdq







Montag, 25. August 2014

Lieblingsbilder Sri Lanka

Hund auf Treppe

Mädchen auf Dach

Auch Männer kochen mal was Gesundes

Bhudda every where

schön

Unser Haustier: Froschi, wohnt im Bad

retro

Stadtansicht Baticalo

matsche

Bus fahren in Sri Lanka

Ich fühle mich wie ein gut geschüttelter Martini, nur sehe ich am Ende einer jeden Busfahrt nicht ganz so gut aus. Wenn man mich schüttelt, entfalltet sich kein besonderes Aroma und der Geschmack wird auch nicht besser. Jeder einzelne Busfahrer scheint hier der geborene Barkeeper nur ohne Bar dafür mit Bus, der mindestens zwanzig Jahre alt ist und garantiert in eine Werkstatt gehört.
Glücklicherweise hat irgendjemand irgendwann Sri Lankas Straßen aufgegepeppt und sie sind fast ohne Schlaglöcher und im Vergleich zu Indien ist hier wenig Verkehr unterwegs.
   
                                             

Auf unseren zahlreichen Busfahrten wurden wir äußerst vertraut mit der Sri Lankischen/Hindi Musik. Gab es einen geheimen Plan bestimmte andere Geräusche zu übertönen bzw. zu überdröhnen? Sollten wir vielleicht nicht auf die quietschenden Bremsen aufmerksam werden? Oder die fehlende Kupplung? Vielleicht sollten uns die monotonen wiederkehrenden Melodien einfach einlullen, damit wir bereitwillig mitschwingen bei Überholmanövern am Berg kurz vor einer Kurve mit Gegenverkehr.

Ängstlich blicke ich meine Mitreisenden an, ob sie reagieren oder vielleicht den Bus verlassen wollen. Um mich sehe ich Menschen, die vor sich hinschauen, mich anlächeln mit einem Bilck der sagt, alles ist in Ordnung. Wir sind so ca. hundert Leute in einem Bus für maximal achtzig. Natürlich halten wir an jeder Straße und nehmen noch Fahrgäste auf. 


Ich habe einen der begehrten Sitzplätze am Fenster ergattert. Neben mir sitzt mein Mann, Karsten. Bleibt noch ein freier Platz neben ihm. Die sri lankischen Frauen, die dicht gedrängt direkt an unserer Reihe stehen, können sich nicht entschließen sich zu setzen. Erst als ich den Platz mit meinem Mann tausche, sinkt eine der Frauen erleichtert auf den Platz neben mir nieder.


Plötzlicht steigt vorne im Bus ein Mönch ein. Sofort springt jemand in der ersten Reihe auf und er bekommet einen Platz. Auf der anderen Seite bevölkert eine sechsköpfige westliche Familie sechs Plätze. Sie haben zwei kleine Kinder dabei, die einen eigenen Sitz haben, dort liegen und schlafen. Immer wieder sehe ich, wie Sri Lankis dort hinschauen auf der Suche nach einem freien Platz. Mir als gut Durchgeschüttelte  ist klar, das ist ein NO GO. Kleine Kinder zahlen nix, kriegen dafür aber  keinen eigenen Platz sondern hängen auf dem Schoß der Eltern oder bei fremden Mitreisenden rum. Ebenfalls klar ist, das niemand etwas sagt. Das Gedränge im Bus wird inzwischen selbst im Sitzen unerträglich. Für den Busfahrer und seinen Fahrkartenverkäufer ist es ein gutes Geschäft.  Bei Ticketpreisen von 20 cent bis 1,50 € für bis zu drei Stunden Fahrt lohnt sich jeder zahlende Fahrgast.


Ruckartig bremmst der Bus, startet sofort wieder ins Vollgas, ein Grund war nicht ersichtlicht. Karsten analysiert Motoren und Kupplungsgeräusche. Ich bitte ihn ganz liebvoll mir die Ergebnisse dieser Analyse nicht mitzuteilen. Es fährt sich besser mit blindem Vertrauen.







Sri lanka ganz leise

Es ist immer wieder eine wunderbare Erfahrung zu Schweigen und sich in den Ablauf eines Meditationscenters einzufügen. Hier in Nilambe ist es vor allem regenreich. Unser Lehrer spricht von japanischen Künstlern, die bevor sie den Bambus malen, ihn lange betrachten bis die Gedanken aufhören und der Bambus zu ihnen spricht. Erst dann beginnen sie ihn zu malen. Ich will zwar den Regen nicht zeichnen, habe aber ausgiebig Zeit ihn zu beobachten, in all seinen Variaten von Tröpfchen bis Sinnflut über Stunden. Auf einer kleinen Veranda im Frauentrackt ( ja Männer und Frauen leben getrennt) sitze ich in den Pausen muss nur die Arm ausstrecken, um die Hand in die Wolken zu halten.



Eingehüllt von Dschungelgeräuschen atme ich ein und aus und übe Achtsamkeit im Alltag. Ich verlangsame mein Tun und zucke erschrocken zusammen, wenn ein Stock wie eine Schlange erscheint oder einer meiner Blutegelfreunde sich anschleicht......Im fensterlosen Zimmer bette ich mein Haupt auf Steinbänke, atme muffig feuchte Matrazenluft. 


Mit den vergehenden Tagen werden alle Sachen klamm, trage mehrere Schichten, kontrolliere alle 5 bis 8 Minuten meine Beine nach Blutegeln......ich bin durchgeweicht und still.
Das tiefe Wissen unseres Lehrers Upul zeigt sich erst Stück für Stück. Achtsamkeit vs Aufmerksamkeit. Fokusiertes Scannen und Wahrnehmen vs. weite Wahrnehmung für das was da ist.....Alles in allem nicht neu und ganz wunderbar wieder in tiefer Praxis zu sein......Was zurück bleibt ist der einprägsame Satz: " Your soul needs to rest."